Kennst du das: Du fährst an einer Baustelle vorbei, siehst die ersten Erdhügel und fragst dich, was da eigentlich entsteht. So ähnlich war das bei mir, immer wenn ich vom Dorf in die Stadt fuhr – was bauen die denn da? Ehrlich gesagt wusste ich es: Hier entsteht der neue Bikepark. Doch genau das sorgte für noch mehr Spannung und Vorfreude. Wie groß wird die Strecke? Wann kann ich endlich die ersten Sprünge sehen? Nach und nach lüftete sich das Geheimnis. Und heute Nachmittag war es dann endlich soweit: Die Eröffnungsfeier des neuen Bikeparks stand an, und die wollte ich mir nicht entgehen lassen. Weil ich selbst gern Mountainbike fahre – und, weil ich gern Fotos davon mache, wie andere fahren!
Als ich ankam, war ich ehrlich überrascht. Ich hatte mit einem netten kleinen Rahmenprogramm gerechnet, aber das Gelände war brechend voll. Hunderte Leute waren gekommen, um sich das neue Angebot anzusehen. Besonders auffällig: Es waren unglaublich viele Kids dabei. Die Stimmung war richtig gut, es gab Eis, Waffeln und der Bürgermeister hielt eine kleine Rede. Man merkte, dass hier etwas entstanden ist, worauf viele gewartet haben.
Von der Rodung bis zur fertigen Strecke
Das Projekt hat eine gewisse Vorgeschichte. Politisch angestoßen wurde die Idee schon vor etwa zwei Jahren. Damit so etwas realisiert werden kann, braucht es natürlich auch die passende Finanzierung. Für den Bikepark selbst wurden Fördermittel in Höhe von 142.000 Euro bewilligt. Direkt nebenan entstand zudem ein Skatepark, der mit einer Leaderförderung von 250.000 Euro finanziert wurde. Das ist eine Summe, die sich sehen lassen kann.
Ich habe die Entstehung über die Monate hinweg verfolgt. Erst wurde das Gelände gerodet, dann schütteten große Maschinen die Erdhügel auf. Langsam nahm das Ganze Form an. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie aus einer freien Fläche eine funktionierende Sportstätte wird. Heute sah man dann das Ergebnis: Eine Strecke, die nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut fahren lässt!
Die Stimmung war richtig gut, es gab Eis, Waffeln und der Bürgermeister hielt eine kleine Rede. Man merkte, dass hier etwas entstanden ist, worauf viele gewartet haben.
Profis zeigen, was geht
Verantwortlich für den Bau der Strecke ist Alex Reinke. Er ist ehemaliger BMX-Profi, mehrfacher deutscher Meister und Weltmeister. Über seine Firma Ride Parks plant und baut er solche Anlagen. Wenn jemand Ahnung vom Fach hat, dann er. Das merkte man auch an den Vorführungen zur Eröffnung. Alex hatte ein paar Fahrer aus der Umgebung mitgebracht, die ihr Können unter Beweis stellten.
Tailwhips, Barspins, Backflips – die Tricks, die da gezeigt wurden, waren schon beeindruckend. Es hat die Menge definitiv begeistert. Damit der Spaß bleibt, ist Pflege nötig: Die Strecke ist aus Erde, Lehm und Schotter gebaut. Das fühlt sich beim Fahren natürlich und griffig an, bedeutet aber auch, dass sie Pflege braucht. Nach starkem Regen können sich Riefen bilden, und durch die intensive Nutzung trägt sich das Material mit der Zeit ab. Es wird also wichtig sein, dass hier immer wieder Hand angelegt wird, damit die Lines sauber bleiben. Ich hoffe sehr, dass das klappt, denn eine solche Anlage lebt von ihrem Zustand.
Wenn der Zahn der Zeit am Fahrer nagt
Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, selbst das Bike zu schnappen und ein paar Runden zu drehen. Es macht Spaß, keine Frage. Aber es gibt da diesen einen Moment, der jeden alternden Biker trifft: Du siehst die Kids, wie sie mit vielleicht 9 oder 10 Jahren über die Hügel fliegen – und dein eigenes Selbstbewusstsein bekommt einen kleinen Dämpfer. So ändern sich die Zeiten – aber eigentlich ist das auch toll: Das Mountainbiken ist in der Breite angekommen. Es ist nicht mehr nur ein Nischensport für ein paar Verrückte, sondern etwas, das vielen Menschen Spaß macht.
Genau das fand ich am schönsten zu beobachten. Dass nicht nur die Profis ihren Spaß hatten, sondern dass die jüngeren Fahrer da auch echt gezaubert haben. Das war toll anzusehen. Halver hat jetzt eine Attraktion mehr, und das freut mich sehr für die Region. Ich werde sicherlich öfter mal vorbeikommen, um selbst ein bisschen meine eingerosteten Dirtbike-Skills zu entstauben.
Den Moment im Bild festhalten
Neben dem Bike hatte ich heute auch meine Kamera dabei. Es ist eine meiner großen Leidenschaften, solche Events fotografisch zu begleiten. Nicht gestellt, sondern mitten im Geschehen. Wenn es staubt, wenn die Konzentration im Gesicht der Fahrer zu sehen ist und wenn die Freude über eine gelungene Linie echt ist – genau dann entstehen die besten Bilder.
Für mich gehört das zusammen: Die Leidenschaft für den Sport und der Blick durch den Sucher. Ob es nun um Sportevents, Firmenfeiern oder Unternehmensreportagen geht, mir ist wichtig, authentische Momente festzuhalten. Keine steifen Reihen, sondern Bilder, die zeigen, was wirklich passiert war. Wenn du dich dafür interessierst, wie ich bei solchen Projekten arbeite, kannst du dir gerne einen Überblick auf meiner Seite zur Fotografie verschaffen.
Ein Gewinn für Halver
Am Ende des Tages bleibt ein sehr positives Gefühl. Es ist schön zu sehen, wenn sich Engagement lohnt und wenn Infrastruktur geschaffen wird, die von den Menschen angenommen wird. Der Bikepark Halver ist ein Ort, an dem sich Jugendliche treffen, an dem Sport gelebt wird und an dem Gemeinschaft entsteht. Ich bin gespannt, wie sich der Park entwickelt und freue mich auf die nächsten Besuche.





